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Unsere Vision

Unser Profil

Die Berufsbildende Schule Westerburg ist eine moderne, innovative und große Bündelschule in Trägerschaft des Westerwaldkreises in Westerburg mit aktuell ca. 2700 Lernenden und über 140 Lehrkräften.

Als Bündelschule vereinen wir die Bereiche Gewerbe und Technik, Hauswirtschaft und Soziales sowie Wirtschaft und Verwaltung unter einem Dach. Neben Auszubildenden aus über 70 Berufen besuchen uns Lernende im Berufsvorbereitungsjahr, in Berufsfachschulen mit unterschiedlichen Schwerpunkten, in Höheren Berufsfachschulen, in Fachschulen, in der Dualen Berufsoberschule und im Beruflichen Gymnasium.

Schulentwicklung wird bei uns progressiv betrieben. Lernen an der BBS Westerburg ist eigenverantwortlich, team- und zukunftsorientiert. Wir fordern und fördern das selbstorganisierte Lernen unserer Schülerinnen und Schüler. Unser Handeln basiert auf aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen und unserem gesellschaftlichen Auftrag.

Mit der Veränderung in den Lernprozessen ging auch von nunmehr über 15 Jahren der Umbau unserer Lernräume einher. Um einen Paradigmenwechsel vom „Ich und meine Klasse" zum „Wir und unsere Lernenden" zu ermöglichen, wurden die Klassenräume aufgelöst und in offene Lernebenen umgewandelt. So sind transparente Lernlandschaften entstanden, die nicht nur eine angenehme Lernatmosphäre schaffen, sondern vor allem die Realisierung unserer Ziele unterstützen. Individualisierte Lernprozesse bei gleichzeitiger Teamorientierung müssen hier keine Widersprüche bleiben. Wenn wir unsere Lernenden optimal auf eine Zukunft vorbereiten wollen, die durch einen ständigen Wandel gekennzeichnet ist, so muss dies Konsequenzen für die Ausgestaltung der Lernprozesse haben. Dabei ist es mehr als sinnvoll, auch Erfahrungen unserer Partner einzubeziehen und wissenschaftliche Erkenntnisse in unsere Arbeit zu integrieren. Wir sind mit der BBS Westerburg kompetenter Partner für die Region, denn die Zukunft unserer Lernenden beginnt genau dort.

Lernprozesse an der BBS Westerburg werden so gestaltet, dass die Aspekte der Individualisierung, der Selbstorganisation, der Eigenverantwortung und der Kooperation angemessen berücksichtigt werden können. Unterschiedliche Schwerpunkte werden miteinander vernetzt, so dass sich die Komplexität, die für unsere Umwelt charakteristisch ist, auch in den Lernprozessen widerspiegelt. Wissen stellt keinen Selbstzweck dar, sondern dient als Grundlage für die Lösung aktueller und zukünftiger Probleme und der souveränen Bewältigung anstehender Situationen.

Um unseren Lernenden zeitgemäße und an deren individuellen Bedürfnissen ausgerichtete Lernangebote machen zu können, bedarf es neben unserem didaktischen Konzept auch eine zeitgemäße Ausstattung in allen Bereichen. Die BBS Westerburg verfügt über eine moderne und umfangreiche IT-Infrastruktur, die allen Lernenden Ressourcen für die Ausgestaltung ihrer Lernprozesse zur Verfügung stellt. So stehen allen Lernenden in allen Bereichen ausreichende Stückzahlen an PC, Notebooks, Tablets, Druckern, Dokumentenkameras und Präsentationsmedien zur Verfügung. Zur Unterstützung der eigenständigen Arbeit erhält jeder Lernende einen individuellen freien WLAN-Zugang und eine kostenlose Lizenz „Office365“ von Microsoft für die Dauer der gesamten Ausbildung. Digitale Lernmedien, entsprechende Lernplattformen und weitere kostenlose Anwendungsprogramme zum Beispiel im CAD-Bereich stehen unseren Schülerinnen und Schülern jederzeit zur Lösung ihrer berufsbezogenen Problemsituationen während des Unterrichts und auch außerhalb des Unterrichts zur Verfügung.

Unsere didaktische Konzeption

Im Mittelpunkt all unserer Anstrengungen stehen unsere Schülerinnen und Schüler

Wer heute in Beruf und Gesellschaft seinen Platz finden will, muss über die erforderlichen fachlichen Kompetenzen verfügen und in der Lage sein, diese kontinuierlich zu aktualisieren und den Gegebenheiten anzupassen. Sowohl bei der Steuerung des eigenen Entwicklungsprozesses als auch in der beruflichen Tätigkeit ist Selbstständigkeit und Selbstorganisation gefragt.

Unsere Umwelt wird zunehmend komplexer und daher ist die Fähigkeit, mit dieser Komplexität angemessen umzugehen, elementar für unsere Lernenden. Bedingt durch die Veränderungen der Umwelt und der zunehmenden Geschwindigkeit, mit der dieser Veränderungen eintreten, sind auch jeweils veränderte Rahmenbedingungen für Ausbildung und den beruflichen Alltag zu beachten. Hieraus resultiert die Notwendigkeit, Veränderungen zu erkennen, als selbstverständlich anzunehmen und die damit verbundenen Chancen zu erkennen und zu sie nutzen.

Sowohl im beruflichen als auch im gesellschaftlichen Kontext ist soziale Isolation nicht gefragt; Kooperation hat eine zunehmend große Bedeutung. Hieraus müssen auch Schlüsse für die gemeinsame Zusammenarbeit in Schule gezogen werden und die Prozesse so gestaltet werden, dass Kooperation gefördert, ja sogar unabdingbar für den Erfolg in der Ausbildung ist.

Aus den Anforderungen der zukünftigen beruflichen Tätigkeit ergibt sich, dass wir bei unseren Schülerinnen und Schüler das selbstständige und selbstorganisierte Lernen fördern und einfordern und sie zur Kooperation mit anderen befähigen müssen. Dies bedeutet, dass wir neben der Fachkompetenz verstärkt eine ganzheitliche Entwicklung fördern.

Wir haben an unserer Schule offene Lernräume geschaffen

Damit wir unsere Ziele besser erreichen können, haben wir unsere Schule vollständig umgebaut und offene Lernebenen geschaffen. Diese offenen Lernräume begünstigen offene Unterrichtsformen und erleichtern die Kooperation. Die Lernenden erleben es als Selbstverständlichkeit, dass ihre eigene Arbeit für andere transparent ist und dass sie keineswegs für sich alleine, sondern gemeinsam mit vielen anderen lernen. Sowohl Arbeitsphasen im Verbund der Lerngruppe als auch Gruppen- oder Partnerarbeitsphasen lassen sich hier realisieren. Sie können sich Lernende bei Bedarf aus der Lerngruppe zurückziehen und ihre Aufgaben selbstorganisiert bearbeiten. Die zeitgemäße und umfangreiche Ausstattung im Bereich der digitalen Infrastruktur unterstützt dieses selbstorganisierte Lernen. Schülerinnen und Schüler übernehmen die Verantwortung für ihren Lernprozess, in dem sie an konkreten Problemen arbeiten, Ihre Arbeit selbst organisieren und gemeinsam mit anderen ausführen.

Die offenen Ebenen erfordern eine stärkere Rücksichtnahme der Lernenden bei der täglichen Arbeit in den Lernteams. Dies betrifft gleichermaßen den verantwortungsvollen und abgestimmten Einsatz aller zur Verfügung stehenden Ressourcen und vor allem auch das Arbeitsverhalten im Team, in der gesamten Lerngruppe und auf der offenen Lernebene. Hier geben wir in der BBS Westerburg unseren Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, diese im beruflichen Alltag unerlässlichen Kompetenzen zu erlernen und die Auswirkungen zu erleben.

In den Unternehmen geht aufgrund der recht guten Konjunkturalge der Bedarf an geringqualifizierten Arbeitnehmern spürbar zurück. Erfolgreiche Unternehmen stellen zunehmend höhere Anforderungen an ihre Mitarbeiter und Auszubildenden. Dabei beschränkt sich das Anforderungsprofil keinesfalls auf die reine Fachkompetenz; diese spielt beispielsweise aufgrund des rasanten technischen Fortschritts mit Blick auf die Spezialisierung auf aktuelle Anforderungen eine eher geringer werdende Rolle.

Jedes Unternehmen braucht Teams mit engagierten selbständig und flexibel arbeitenden Mitarbeitern und wir unterstützen und fördern genau solche Schülerteams.

Lernen kann man nur selbst

Wir an der BBS Westerburg haben uns intensiv mit der Frage beschäftigt, wie Lernen funktioniert und wie man lebenslanges Lernen unterstützen kann, um auch auf die Herausforderungen der Zukunft vorbereitet zu sein. Auch wir als Schule unterliegen diesem ständigen Wandel und reagieren mit der ständigen Anpassung der Unterrichtskonzepte auf neue Bedingungen. Die aktuelle Lernforschung bildet dabei die Basis für unsere Überlegungen. Nur, wenn wir verstehen, wie Lernen funktioniert, wie Lernprozesse positiv begleitet werden und wie Kompetenzen nachhaltig angelegt werden, sind wir in der Lage, Unterricht so zu gestalten, dass unsere Lernenden optimal auf ihre Zukunft vorbereitet werden können. Die Phasen, in denen die Lehrerinnen und Lehrer selbst im Zentrum des Lernprozesses stehen, werden abnehmen und die Schülerinnen und Schüler werden zunehmend den Unterricht eigenverantwortlich gestalten.

Wir sind überzeugt, dass wir den richtigen Weg eingeschlagen haben und arbeiten stetig an der Weiterentwicklung unserer Konzepte und Ideen. Nur, wenn wir selbst in Bewegung bleiben, unsere Prozesse verbessern und uns weiterbilden, sind wir in der Lage, weiterhin passgenaue Angebote für die jungen Menschen der Region zu schaffen.

Unternehmen stellen zunehmend höhere Anforderungen an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Um im zunehmenden Wettbewerb und in den immer stärker globalisierten Märkten bestehen zu können und um den individuellen Anforderungen der Kunden gerecht zu werden, braucht jedes Unternehmen engagierte, selbstständig und flexibel agierende Mitarbeiter. Wir nehmen die Anforderungen unserer dualen Partner ernst und möchten gemeinsam mit ihnen an gemeinsamen Zielen arbeiten. Dazu gehört auch, dass diese Anforderungen an die Mitarbeiter auch in der Schule und im Unterricht ihre Berücksichtigung finden. Warum sollte eine Auszubildende oder ein Auszubildender im Unternehmen mit anderen im Team arbeiten und im Verlauf seiner Ausbildung zunehmend selbständig agieren, wenn dies gleichzeitig in der berufsbildenden Schule keine Rolle spielt und jeder für sich alleine Aufgaben bearbeitet, die ohne betriebliche Zusammenhänge und in kleinen Schritten zu lösen sind? Im Unternehmen arbeiten alle Mitarbeiter auch dann verantwortungsvoll engagiert, wenn nicht ständig neue Aufforderungen oder Aufgabenstellungen von der Leitungsebene übertragen werden. Warum sollte das in der BBS anders sein?

Wir haben es in unserer Schule mit jungen Erwachsenen zu tun, die an der Schwelle zur Berufstätigkeit stehen oder mit ihrer Ausbildung schon den ersten Schritt gegangen sind. Diese jungen Menschen müssen wir gemeinsam auf die Anforderungen des Berufslebens vorbereiten und auf ihrem Weg begleiten.

Entscheidend ist hierbei die Begleitung. Offener Unterricht bedeutet keineswegs, dass der Lehrer Aufgaben verteilt und dann im Lernprozess nicht mehr zur Verfügung steht. Unsere Aufgabe ist es vielmehr, die Schülerinnen und Schüler entsprechend ihres Reifegrads zunehmend an die selbstständige Arbeit heranzuführen und selbstorganisierte Lernprozesse zu ermöglichen. Lehrerinnen und Lehrer gestalten Lernaufgaben, beraten und unterstützen bei der Bearbeitung dieser problemorientierten Aufgaben; der Lehrer ist nicht mehr Dozent für fachwissenschaftliche Zusammenhänge, sondern Lernbegleiter für die individuellen Lernprozesse.

Veränderte Rahmenbedingungen ermöglichen selbstorganisierte Lernprozesse

Bei den Rahmenbedingungen setzen wir auf unser Konzept der offenen Lernebenen. Diese sind keinesfalls mit Großraumbüros vergleichbar; es handelt sich um abgegrenzte Lernbereiche, die optisch geöffnet sind. In diesen offenen Ebenen erleben es die Lernenden als Selbstverständlichkeit, gemeinsam mit vielen anderen zu lernen und den eigenen Lernprozess mit anderen abzustimmen.

Das Leitbild der BBS Westerburg

Gemeinsam haben alle am Schulleben Beteiligten dieses Leitbild entwickelt, das ein Leistungsversprechen gegenüber unseren Schülerinnen und Schülern, deren Eltern und gegenüber den mit uns kooperierenden Einrichtungen ist.

Das Leitbild ist die verbindliche Grundlage unseres Handelns, an der wir uns messen lassen. Somit ist unser Verhalten stets so ausgerichtet, dass es mit den im Leitbild abgebildeten Handlungsgrundsätzen übereinstimmt.

In unserem Leitbild treffen wir Kernaussagen über grundlegende Werte, Ziele und über die Erfolgskriterien unserer Schule. Diese bestimmen das Verhältnis der am Schulleben Beteiligten zueinander und beschreiben die spezifische Kompetenz unserer Schule.

Unsere Leitsätze sind einfache und klare Aussagen, die realistische Visionen beschreiben. Sie sind Ausdruck unseres Selbstverständnisses und enthalten Aussagen über die allgemeinen pädagogischen Ziele unserer Schule.

Unser Leitbild

Kerngedanke unseres Handelns

Alle am Schulleben Beteiligten wollen gemeinsam die Zukunft unserer Schule gestalten und stellen den Menschen in den Mittelpunkt ihres Handelns.

Leitsätze unserer Schule

Wir streben im Umgang miteinander Offenheit, Toleranz, Fairness, Vertrauen und Ehrlichkeit an.
Wir begegnen einander mit Respekt und Wertschätzung.
Wir schaffen Raum für eigenverantwortliches und verbindliches Handeln.
Wir fördern die persönliche Entfaltung, Kreativität und fachliche Entwicklung.
Wir gestalten das Zusammenleben in der Schule gemeinsam.
Wir setzen uns für eine fortschreitende Verbesserung der Rahmenbedingungen für erfolgreiches Lernen ein.
Wir fördern eine verantwortliche Lebensweise im Einklang mit der Natur.
Wir überprüfen regelmäßig unsere Arbeit anhand unseres Leitbildes.